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Nach Lektüre dieses schönen Artikels frag ich mich dann doch weshalb man eigentlich niemand wegen "political overcorrectness" (so es diesen Ausdruck denn geben sollte) belangen kann?
Da soll beim vom Aussterben bedrohten Pinguinen, die sich einen Spaß draus machen, sich mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen zu vergnügen und in trauter Zweisamkeit Steine auszubrüten, das Interesse am weiblichen Geschlecht geweckt werden (dies soll nämlich, einigen Theorien zufolge, der Reproduktionsrate recht zuträglich sein). Doch ha, auch bei Humboldtpinguinnachzuchtversuchen sollte man die Rechnung nicht zu früh, ohne den Wirt oder gar eine österreichische Schwuleninitiative (ach und "Schwuleninitiative" darf man plötzlich schreiben ohne gesteinigt zu werden?) machen, die hat nämlich Beschwerden gegen die "Bekehrungsversuche" eingelegt.
Na Hauptsache, sie werden in ihren Grundrechten nicht beschnitten, wo kämen wir denn da hin. Aussterben müssen wir doch alle mal.
Was mich am meisten an meinem Problem mit besagter "political overcorrectness" stört ist ja, dass man, sobald man so ein Thema anschneidet sich sofort genötigt fühlen muss, Entschuldigungen und Rechtfertigungen im Sinne von "natüüürlich könnte mir die sexuelle Orientierung meiner Mitmenschen nicht egaler sein, ich mein ja nur" von sich zu geben. Aber nein, nicht heute. Man kann nämlich alles übertreiben, also wirklich.
Pinguine in Schönbrunn. Schienen sich jedoch nicht allzu viel zu sagen zu haben, egal ob homo-, hetero- oder metrosexuell
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Da soll beim vom Aussterben bedrohten Pinguinen, die sich einen Spaß draus machen, sich mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen zu vergnügen und in trauter Zweisamkeit Steine auszubrüten, das Interesse am weiblichen Geschlecht geweckt werden (dies soll nämlich, einigen Theorien zufolge, der Reproduktionsrate recht zuträglich sein). Doch ha, auch bei Humboldtpinguinnachzuchtversuchen sollte man die Rechnung nicht zu früh, ohne den Wirt oder gar eine österreichische Schwuleninitiative (ach und "Schwuleninitiative" darf man plötzlich schreiben ohne gesteinigt zu werden?) machen, die hat nämlich Beschwerden gegen die "Bekehrungsversuche" eingelegt.
Na Hauptsache, sie werden in ihren Grundrechten nicht beschnitten, wo kämen wir denn da hin. Aussterben müssen wir doch alle mal.
Was mich am meisten an meinem Problem mit besagter "political overcorrectness" stört ist ja, dass man, sobald man so ein Thema anschneidet sich sofort genötigt fühlen muss, Entschuldigungen und Rechtfertigungen im Sinne von "natüüürlich könnte mir die sexuelle Orientierung meiner Mitmenschen nicht egaler sein, ich mein ja nur" von sich zu geben. Aber nein, nicht heute. Man kann nämlich alles übertreiben, also wirklich.

Pinguine in Schönbrunn. Schienen sich jedoch nicht allzu viel zu sagen zu haben, egal ob homo-, hetero- oder metrosexuell
assoziativspeicherin - 10. Feb, 08:40
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